Der Australian Shepherd als Reitbegleithund

 

Als „nichtjagender Reitbegleithund“ wird der Aussie in den meisten Verkaufsanzeigen beschrieben. Jagd er wirklich nicht? 

Und warum wird der Aussie eigentlich nur in Deutschland als DER ideale Reitbegleithund mit fehlendem Jagdtrieb, quasi mit wenig „Nase“ hervorgehoben im Gegensatz zu den USA oder in den skandinavischen Ländern, wo er mehr wegen seiner Qualitäten als Hüte- und Vielseitigkeitshund, gerade im Sport, bevorzugt wird?

Nun, als vor etwa 20 Jahren die ersten Westernpferde aus den Staaten nach Deutschland geholt wurden, kamen oftmals auch einige Aussies mit hierher. Dachte man an den Australian Shepherd, dachte man gleichzeitig an Pferde. Also interpretierten viele den Aussie als idealen Reitbegleiter. Warum er deswegen aber automatisch nicht jagen oder wildern sollte, ist damit nicht erklärt. Der Australian Shepherd besitzt zwar in der Tat keinen ausgeprägten Hetztrieb wie viele andere Rassen, dies ist jedoch kein Freibrief, auf eine solide Grundausbildung zu verzichten!

 

Der Aussie im Gelände

Viele Passanten fürchten sich vor Pferden – läuft dann auch noch ein Hund frei mit, verstärkt sich ihre Angst, weil sie glauben, der Reiter kann zu Pferd nicht mehr auf den Hund einwirken. Jäger fühlen sich auf ihrem Ansitz gestört und befürchten, der Geruch von Hunden vertreibt das Wild. Außerdem sind sie der Meinung, daß Hunde eben grundsätzlich wildern. Landwirte fürchten, daß Hunde ihnen im Sommer das hohe Gras niedertrampeln und Jogger ärgern sich über frei laufende Hunde, hat der eine oder andere doch schon mal einen Hund am Hosenbein hängen gehabt. Dies alles jedoch wird ein unerzogener Hund auch bei einem normalen Spaziergang tun, nicht nur, wenn er am Pferd läuft. 

Deshalb lautet das oberste Gebot: der Hund muß in jeglicher Situation (auch zu seiner eigenen Sicherheit) gehorchen und auch keine Angriffslust ggü. Passanten oder anderen Hunden zeigen. Ein gut erzogener Hund wird dicht am Pferd bleiben, auf übersichtlichen Wegen kann er auch einige Meter voraus laufen.

Der Australian Shepherd ist ein überaus intelligenter Hund – er findet bald heraus, wie konsequent sein Herrchen ist.  Er muß ihm vertrauen, um auch in einer brenzligeren Situation sofort sein Kommando zu befolgen. Der junge Aussie ist überaus neugierig. Alles und jeden muß er kennenlernen. Natürlich interessiert ihn den panikartig Haken schlagenden Hasen auf dem Feld genauso wie das süße Rehkitz, das plötzlich auf dem Waldweg oder am Getreidefeld auftaucht und unsicher auf seine Mama wartet. Unser Aussie möchte ihnen ja wahrscheinlich gar nichts tun, sondern einfach nur mal aus der Nähe betrachten und beschnuppern. Dafür haben diese jedoch überhaupt kein Verständnis und rennen panikartig davon, der Aussie womöglich hinterher, jetzt wird das Spiel erst interessant. Und dann sind da noch die vielen verschiedenen Gerüche in den Wäldern: Rehe, Wildschweine..... Schnell kommt man da mal vom Weg ab...

Hunde mit wenig Gehorsam auf Ausritte mitzunehmen, ist ein hohes Sicherheitsrisiko. Zum einen wird man von keinem entspannenden Ausritt reden können, wenn man ständig nur am Schreien nach dem Hund ist und ihn immer im Auge behalten muß und zum anderen verursacht solch ein Hund auch allzu schnell einen Unfall, sei es, daß ein Radfahrer stürzt oder er in ein Auto hineinrennt. Deshalb ist es sehr wichtig, daß der Hund vor dem Überqueren einer Straße so lange sitzen bleibt, bis der Reiter ihm das Kommando zum Laufen gibt. Ansonsten heißt es nur, Absteigen, Anleinen und mit Pferd und Hund zu Fuß die Straße überqueren. Dabei muß der Hund vor dem Überqueren einer Straße neben dem Pferd absitzen; kein Hund hat ein Pferd gerne im Rücken... Sollte das Pferd unruhig werden, wird der Hund eher nach vorn flüchten, also geradewegs in den Verkehr rein.

Aussies sind bekanntlich Hütehunde. Es bleibt nicht aus, daß sie zu Beginn oder während eines Ausritts stetig die Pferde umlaufen, damit ja auch keins verloren geht. Seien Sie anfangs darauf gefaßt; mißtrauische und schreckhafte Pferde können zumindest zu Beginn damit ein Problem kriegen, ebenso, wenn die Meute vorn abdreht und direkt auf die Pferde zurennt.

Sollte es dennoch einen Vertreter geben, dem man nicht hundertprozentig über den Weg traut, wird er einfach am und im Wald angeleint. Diese Konsequenz wird ihn aber auch vor einem etwaigen Abschuß bewahren, denn Jäger zögern bekanntlich nicht lange, auf einen Hund zu schießen, auch wenn er nur einige Sprünge dem Wild hinterherläuft und noch viele Meter von diesem entfernt ist. Und es ist ja allseits bekannt, dass nicht nur Jäger der älteren Generation häufig kurzsichtig zu sein scheinen und auch schon mal einen Hund oder Katze mit einem Fuchs oder Reh verwechselt haben!

 

Nur Reitbegleithund?

Die Mitnahme am Pferd ist natürlich ein ideales Ausdauertraining für den bewegungsfreudigen Aussie. Außerdem schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: das Pferd ist bewegt und der Hund gleich mit. Und man spart an solch einem Tag einen langen Spaziergang und kann die zusätzliche Zeit nutzen für Gehorsamsübungen mit dem Hund, Spielen, Tricks usw. Aktivitäten, die sonst nur allzu oft vernachlässigt werden.

Dem Aussie nur durch das Mitführen am Pferd gerecht zu werden, ist ein Trugschluß. Aussies haben Hirn, das will beschäftigt und gefördert werden. Das Laufen am Pferd ist zwar ein super Konditionstraining, aber denken muß er dabei nichts. Also muß man noch zusätzlich Zeit einrechnen für seine Ausbildung, dem Spielen usw. Selbst ein gemütlicher Spaziergang bietet sich zum Einbau einiger Lektionen an.

 

Das Training

Soll der Welpe mal ein Reitbegleithund werden, nehmen Sie ihn von klein an mit in den Stall und machen sie ihn mit Pferden bekannt. Binden Sie ihn aber nie neben oder zu nah an ein angebundenes Pferd an.

Bis der Aussie alt genug ist, um neben dem Pferd herzulaufen, ist es ein gutes Training, während des Spazierengehens am und im Wald zu üben. Jedesmal, wenn der Hund auch nur Anstalten macht, in den Wald hineinrennen zu wollen oder auch nur einen Meter vom Weg abkommt in Richtung Unterholz, ruft man ihn sofort zu sich her. Der Aussie lernt schnell. Alles, was er vom Boden aus kapiert, wird er dann auch machen, wenn die Kommandos vom Pferd aus gegeben werden. Läuft er nur einige Meter zu weit vorne, genügt es, ihn mit „Halt“ oder „Sitz“ so lange warten zu lassen, bis man aufgeschlossen hat. Notfalls übt man erst einmal zu Fuß und ohne Pferd mit einer etwa fünf Meter langen Seil oder Flexi-Leine; oftmals vergessen die Hunde aufgrund der Länge, dass sie angebunden sind. Aber auch hier muß der Hundeführer sofort reagieren, damit der Hund gleich weiß, was er nicht darf.

Haben Sie das Wild vor Ihrem Hund entdeckt, ist es sinnvoll, ihn durch Spielen, Ändern der Laufrichtung, Rückwärtslaufen etc. abzulenken. Sie müssen die Aufmerksamkeit Ihres Aussies auf sich ziehen. Hat er das Wild vor ihnen erblickt, lassen Sie ihn streng abliegen, halten Sie sein Halsband fest und erklären Sie ihm mit einem lauten und deutlichen „Nein“, dass ihn das Wild nicht interessieren darf. Anschließend können Sie wieder die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, indem sie mit ihm an der Leine spielen und langsam weitergehen. Leinen Sie ihn erst dann ab, wenn Sie die Stelle um einige Meter hinter sich gelassen haben, an der das Wild gewesen war, damit er die Spur nicht aufnimmt. Und vergessen Sie nie: loben, loben, loben! Haben Sie immer Leckerli dabei, wenn er sofort auf Ihr Kommando hört. Freuen Sie sich überschwenglich, dann freut er sich unbändig mit!

Beherrscht er die Übungen sicher zu Fuß, probieren Sie aus, ob er die Kommandos auch vom Rad aus befolgt. Das können Sie notfalls jederzeit fallen lassen, und es rennt im Gegensatz zum Pferd nicht weg. Klappt auch dies kann man anschließend auch mit Hund und Pferd auf einen Reitplatz gehen und die gleichen Übungen hoch zu Roß durchführen.

Außer verbalen Kommandos sollte der Reitbegleithund auch auf Handzeichen reagieren, etwa wenn ein Traktor oder Radfahrer von vorn kommt und der Hund rechts ran laufen oder auf die Wiese neben der Straße ausweichen soll.

  

Wann darf er zum ersten Mal mit ans Pferd?

Das hängt davon ab, wie schonend sie ihn bislang aufgebaut haben. Als Welpe entsprechend kurze Strecken gelaufen und die Länge dann langsam gesteigert - zugleich schon die Junghundegruppe besucht, in der man die Grundübungen lernt – dann darf er etwa ab dem 9./ 10. Monat mit. Vorausgesetzt, er ist gesund und kräftig. Aber die ersten Wochen nur im Schritt und auf übersichtlichen Wegen weiter weg vom Waldrand. Niemals darf der junge Aussie so müde werden, dass er sich erschöpft hinlegen möchte. Dann ist man viel zu weit gegangen! 45 Min. im Schritt reichen für den Anfang. Aussies können bei entsprechend schonendem Aufbautraining und guter Konditionierung mühelos einige Stunden mitlaufen. Im langsamen Trab halten sie locker mit, aber bei zu langen oder schnellen Galoppstrecken darf man nicht erwarten, daß sie dauerhaft mithalten können. Und schon gar nicht bei der größten Hitze! Am besten, man hat in den Sommermonaten immer eine Kunststoffflasche in den Satteltaschen mit Wasser, falls es momentan keine Pfützen gibt, aus denen er trinken könnte. Im übrigen sollte ein Aussie vor seinem 18. LM keine längerstündigen oder kilometerlangen Trab- und Galoppstrecken mitlaufen. Wie wir ja alle wissen, ist der Aussie ein Spätentwickler.

 

Das sollten Sie wissen

Viele Aussies weisen Pferde gerne zurecht. Man kann es auch so beschreiben, daß sie gerne „mitdenken“ und „mitarbeiten“ wollen. Vor allem dann, wenn Pferde etwas angestellt, etwa den Wassereimer umgeworfen haben. In diesem Fall sieht man ein eifriger Aussie dann blitzschnell von hinten an das Pferd rennen und im ihn die Hinterbeine beißen. Geht der Schuß dann nach hinten los, kann der Hund auch schon einmal vom Pferd getreten werden. Unter Umständen kann es sein, daß er sich dann nicht mehr nahe an ein Pferd heranwagt, was nicht besonders gut ist, wenn er „bei Fuß“ laufen muß.

Wenn Sie Ihren Hund von klein an sorgfältig ausbilden und er auch noch mit anderhalb Jahren weder Katze noch Rehe jagt, bedenken Sie, daß sich dies mit zunehmendem Alter des Hundes noch ändern kann, wenn sein Selbstbewußtsein steigt. Vor allem bei Rüden ab dem 2. LJ. Daß der Hund in Sicht- und Hörweite sein muß, ist eine etwas schwammig formulierte Forderung. Um jederzeit auf einen erzogenen Hund einwirken zu können, dürfte er sich nie mehr als 7 m entfernen. Die meisten Gemeinden oder Landkreise schreiben in ihrer Gemeindeverordnung vor, wie weit sich der Hund im Feld und Wald entfernen darf und wie man sich in Wald und Flur zu verhalten hat, ob und auf welchen Wegen Leinenpflicht besteht. Infos gibt es auch beim Forstamt.

In engen Gassen oder schmalen Brücken den Hund nie seitlich am Pferd laufen lassen; er könnte eingeklemmt werden und muß ausweichen können.

Versuchen Sie immer wieder in unregelmäßigen Abständen die Aufmerksamkeit des Hundes zu erlangen. Hierzu sollten Sie auch immer ein paar Leckerli in der Tasche haben. Gerade zu Beginn der Ausbildung. Und natürlich auch später ab und zu, wenn er freudig und zügig herankommt.

Ratsam ist es, ein Handy mit auf den Ausritt zu nehmen. Nicht nur das Pferd, auch der Hund kann sich verletzen, vor allem bei Streitigkeiten mit anderen Hunden oder umherliegende Glasscherben (die man im Bach oder Fluss oftmals nicht erkennt).

Auf längeren Ritten immer eine Mini-Notfallapotheke dabei haben.

 

So nicht!  Aha, es geht auch anders....

 

Zwei Hunde zusammen mitnehmen?

Die Idee, zwei Hunde gleichzeitig zu kaufen, damit diese miteinander spielen können, ist übrigens oft ein Trugschluss. Zwei Hunde gleichzeitig zu erziehen erfordert sehr viel mehr Zeitaufwand und Durchsetzungsvermögen. Schnell schliessen sich zwei Hunde zusammen und sind nicht selten aggressiv ggü. Menschen und anderen Artgenossen nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“, und auch die Jagd macht gemeinsam gleich mehr Spaß. Im übrigen wechseln sie sich auch gerne beim Vorwärtstreiben oder Reinzwicken in die Hinterbeine des Pferdes ab, sind sie zu Beginn eines jeden Ausritts ja meistens vollkommen übermütig. Deshalb empfiehlt es sich, einen zweiten Hund erst dann mitzunehmen, wenn der Ersthund zuverlässig gehorcht.

 

Mit angeleintem Hund reiten?

Aus Sicherheitsgründen lehne ich dies ab; wenn das Pferd erschrickt und zur Seite springt, wo der Hund läuft, kann man die Leine unmöglich so schnell loslassen, daß der Hund rechtzeitig die Möglichkeit hat, auszuweichen. Vor allem in engen Gassen oder auf Brücken etc. Läßt man die Leine zu kurz, werden viele Hunde Angst bekommen, extrem nah am Pferd zu laufen. Läßt man sie lang genug, ist die Gefahr des „Verwicklung“ groß. Also wenn, dann die Leine nie durchhängen lassen. Vom Gebrauch einer Flexi-Leine ist abzuraten; sie reagiert nicht schnell genug und wickelt sich mit zunehmendem Alter noch schlechter auf. Außerdem darf man eine Leine nie um die Hand wickeln, das gefährdet Reiter und Hund. Und natürlich nicht am Horn des Westernsattels umhängen.

Bestandteil der Reitbegleithund-Prüfung ist jedoch das Mitführen eines Hundes an der Leine vom Pferd aus.

 

Welche Probleme entstehen können:

       -         Der Hund will zum An- und Ableinen nicht am Steigbügel hochstehen

-         Hund kommt auf Rufen nicht oder liegt nicht ab

-         Hund zerrt an der Leine, wenn er vom Pferd aus geführt wird

-         Hund wickelt sich mit der Leine ums Pferd (aus Angst oder Übermut)

-         Er hat Angst im Straßenverkehr

-         Er hat Angst vor fremden Hunden und läuft weg

-         Er verbellt das Pferd und zwickt es in die Hinterbeine bei Temposteigerung oder Gangartwechsel

-         Er springt am Pferd übermütig hoch

-         Er umkreist das Pferd unaufhörlich und bellt evtl. noch dabei

-         Er verlässt öfter den Weg

-         Er entfernt sich zu weit

-         Er belästigt Passanten, Radfahrer, Skater etc.

-         Er ist aggressiv ggü. fremden Hunden

-         Er reagiert nicht auf Handzeichen

 

Die Fütterung

Der Reitbegleithund sollte i. d. R. zweimal am Tag gefüttert werden und zwar nicht unmittelbar vor dem Ritt, also spätestens zwei Stunden vorher. Das Risiko für die Entstehung einer Magendrehung oder Magenerweiterung kann ansonsten rapide steigen. Das Futter sollte ausreichend Energie enthalten, damit man kleinere Portionen füttern kann und somit der Magen nicht zuviel arbeiten muß, also etwa „Active-Futter“ mit 28-30 % Rohprotein, 15-20 % Rohfett und 3 % Rohfaser. Aber vorsichtig: bei kurzen Ausritten bis zu einer Stunde kann dies je nach Geschwindigkeit schon zu hochwertig sein! Bei normaler Beanspruchung reicht daher ein Trockenfutter mit 21-25 % Rohprotein, 9-14 % Fett und 3-4 % Rohfaser. Wenn Sie selber kochen, achten Sie auf leichtverdauliches Futter, dass aber jede Menge Energie bringt, wie etwa weißes anstelle rotes Fleisch, dazu Naturreis oder Hirse, ungesalzene Nudeln, jedoch möglichst kein blähendes Gemüse. Knochen liegen zu schwer im Magen einige Stunden vor einem Ausritt.

 

Die Prüfung zum Reitbegleithund

Nicht jedes Bundesland legt Prüfungen ab. Jedoch können die Prüfer je nach Anzahl der Teilnehmer die Prüfung auch vor Ort in einem anderen Bundesland durchführen. Infos gibt es bei der Vereinigung der Freizeitreiter Deutschland e. V. (VFD), Landesverband Niedersachen/Bremen, Veersser Str. 67, D- 29525 Uelzen (Stand: 2000).

  

Die Prüfungsabschnitte

Der erste Prüfungsteil ähnelt dem des Begleithundes, die Übungen werden auf einem Platz ohne Pferd durchgeführt: Leinenführigkeit (dabei Gehen durch eine Personengruppe), Freifolge, aus der Freifolge Sitz und Entfernen des Handlers mit anschl. Abholen, Ablegen und Abrufen. Der erste Prüfungsteil kann weggelassen werden, wenn der Hund bereits eine Begleithundeprüfung nachweisen kann. 

Der zweite Prüfungsteil findet auf einem Übungsplatz statt und beinhaltet das Reiten mit angeleintem Hund, Halten, Wendungen, Reiten an der Leine im Trab, Überwindung von Stangen etc., Vorbeireiten an einer Menschengruppe, eine Art Wesenstest (Flatterplane, Taktor, Schüsse...), die Anweisung in der Freifolge sich hinzusetzen, stehenzubleiben, heranzukommen etc., Anbinden des Hundes und Entfernen des Hundeführers.

Dritter Prüfungsteil ist die Geländeprüfung, theoretischer Teil (Verhalten im Gelände, Verkehr etc.), Aufsitzen während der Hund sich neben dem Pferd aufhält, Anreiten mit angeleintem Hund, Ableinen des Hundes vom Sattel aus, Herankommen mit Absitzen neben dem Pferd. Ablegen des Hundes und Entfernung des Hundeführers.

Buchtipps: Unter http://www.amazon.de kann man nach Büchern zum Thema Reitbegleithund stöbern.

Ó Susanne Oehler, 2000, 2003