Initiative ergreifen: Was kann ich wie tun? 

Auch Sie können Ihren Teil zur Gesundheit des Australian Shepherds beitragen! Wenn Ihnen Erkrankungen bei einem bestimmten Hund bekannt sind, können Sie dies C. A. Sharp mitteilen. Wichtig dabei ist, daß der vollständige Zwingername des Hundes angegeben wird, nicht der Rufname. Benötigt wird auf jeden Fall auch das Pedigree oder zumindest die Zwingernamen der Elterntiere; aufgrund dieser Angaben kann Mrs. Sharp dann das vollständige Pedigree in ihrer Datenbank abrufen.

Erschwert wird dies jedoch, wenn die letzten Generationen in Deutschland oder Europa gezogen wurden. Oftmals sind diese Hunde nicht in der Datenbank aufgeführt, registrierte Namen im Pedigree erscheinen dann etwa erst in der dritten/ vierten Generation. Da zu viele Hunde zwischen dem betroffenen Hund und den registrierten Hunden liegen, die nicht aufgeführt sind, ist es schwer konkret herauszufinden, von welchem Hund ein Defekt evtl. weitergegeben wurde.

Absolut wichtig: Die von Ihnen gelieferten Informationen müssen nachweislich belegbar sein! Keine Spekulationen, Vermutungen oder Gerüchte! Der Besitzer des erkrankten Hundes oder jenen Hundes, der Krankheiten produziert haben soll, muß eine tierärztliche Bescheinigung vorlegen können (etwa OFA/ FCI Auswertungsstelle für HD, Befundbogen eines Ophthalmologens usw., Laborbericht über Schilddrüsenerkrankung usw.). Folglich kommen somit nur der Besitzer oder Züchter eines betroffenen Hundes in Frage. 

Kontaktadresse: C. A. Sharp, http://www.ashgi.org (DIE aktuelle und umfassendste Genetik-Website für den Aussie)

Bitte beachten: die Auswertungen eines Hundes für bestimmte Risiken hängen vom Input ab, das Mrs. Sharp erhält. D. h. hat sie von den Vorfahren eines auszuwertenden Hundes keine Erkrankungen berichtet bekommen bzw. auch nicht, dass diese Krankheiten vererbt haben, wird dieser Aussie für risikolos erklärt. Mrs. Sharp beruft sich aus rechtlichen Gründen nur auf hieb- und stichfeste Infos, nicht auf Spekulationen und ihr eigenes Wissen um einzelne Vorfahren. Das schließt absolut nicht aus, dass dieser Aussie selbst Risiken trägt! Es ist daher ratsam, sich nicht ausschließlich auf ihre Auswertungen zu verlassen, sondern selbst Recherchen anzustellen über die Vorfahren eines Hundes und dann die Risiken abzuschätzen (in welcher Generation, wieviele Vorfahren sind auffällig, was haben sie wie oft weitervererbt usw.)